Menschen mit Behinderung und Tiere: Eine ganz besondere Kombination - in.betrieb und M.u.T. setzen auf gemeinsame Zusammenarbeit im Tierschutz

Menschen mit Behinderung haben meist einen außergewöhnlichen Zugang zu Tieren. Da liegt eine Zusammenarbeit zwischen der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration aus Mainz und dem Binger Tierschutzverein Mensch und Tier (M.u.T.) Rheinhessen-Naheland e.V. förmlich auf der Hand. So unterschrieben am Freitag, 04.12.2020, die zwei Projektpartner*innen eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung. Beide freuen sich nun auf die Umsetzung dieses schönen Vorhabens.

Doch wie sieht die besagte Kooperation eigentlich aus?

M.u.T. arbeitet derzeit an der Realisierung eines innovativen Gesamtkonzepts für ein modernes Tierschutzzentrum auf dem Grundstück im Gewerbe- und Industriepark Bingen-Sponsheim/Grolsheim. „Wir sehen das Tierschutzzentrum als integrativ arbeitenden Betrieb mit Bildungsauftrag an. Insofern ist in.betrieb für uns die ideale Projektpartnerin,“ sagt Monika Göttler, 1. Vorsitzende im Vorstand von M.u.T. Es sind folgende Kooperationsfelder vorgesehen: Zum einen stellt M.u.T. in Absprache mit in.betrieb Praktikumsplätze für Werkstattbeschäftigte zur Verfügung. Langfristig können auch dauerhafte Außenarbeitsplätze daraus entstehen. Dabei unterstützen die Werkstattbeschäftigten das Personal von M.u.T. bei der Versorgung und Beschäftigung von Tieren und bei der Tierpflege.
Weiterhin werden Klient*innen des Ambulanten Wohnens der in.betrieb in ihrer Freizeit Aktivitäten im Zusammenhang mit den Tieren wahrnehmen können und so die Tiere kennenlernen oder Kontaktbarrieren abbauen.
Dritter Pfeiler der Kooperation stellt die interne Bildungsarbeit von in.betrieb dar. Das Thema „Tierschutz, Tierpflege und Naturschutz“ soll hier integriert und von M.u.T. in Theorie und Praxis unterschützt werden. Die Konzeption eines Arbeitsbegleitenden Angebots, das die Werkstattbeschäftigten zum Entspannen und als Ausgleich zur Arbeit wahrnehmen können, schließt sich hier ebenso an.

„Wir freuen uns sehr, Teil dieses besonderen Projekts zu sein und damit unseren Menschen mit Behinderung ein vollkommen neues Angebot bieten zu können. Hier entsteht eine wunderbare Symbiose für Mensch und Tier. Die Begegnung mit dem Tier hat oft eine therapeutische Wirkung auf den beeinträchtigten Menschen. Zur Umsetzung unserer Kooperationsfelder und Ziele möchten wir auch weitere Netzwerkpartner und -partnerinnen in der Region gewinnen.“ sagt Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb.

Auch die Landrätin Dorothea Schäfer zeigt sich begeistert: „M.u.T. ist schon seit vielen Jahren in unserem Landkreis für den Tierschutz aktiv und wir sind ihnen sehr dankbar für ihr großes Engagement. Dass nun auch in.betrieb mit im Boot ist, ist eine große Bereicherung für das Vorhaben des neuen Tierschutzzentrums. Beide Seiten werden mit Sicherheit von der besonderen Verbindung zwischen Mensch mit Behinderung und Tier profitieren.“

Den Film dazu finden Sie auf unserer Startseite in der Rubrik „Videos“ oder hier.

Zurück

Corona-Entwicklungen bei in.betrieb und mittendr.in

Liebe Besucher*innen unserer Homepage,

leider halten auch für uns im neuen Jahr die Corona-Entwicklungen und die allgemeinen Beschränkungen weiterhin an. Dennoch hoffen wir, dass Sie gut und gesund in das neue Jahr gekommen sind.

  • In unseren Werkstätten ist die Betreuung nun bis zum 31.01.2021 weiterhin freiwillig; für ein entsprechendes Fernbleiben bis dahin bedarf es keines Attestes. Für Personen, die aktuell wieder in Beschäftigung gehen wollen, gelten unsere Hygieneregelungen und Schutzvorschriften. Individuelle Regelungen, wie z.B. eine Beschäftigung im Rotationsverfahren, ist nach Absprache ebenfalls möglich.
  • In unserer Tagesförderstätte erfolgt die Betreuung bis zunächst zum 31.01.2021 ebenfalls weiterhin auf freiwilliger Basis. Auch hier gelten weiterhin umfangreiche Regelungen zum Gesundheitsschutz; ein fortgesetzter Besuch ist möglich.
  • Gleiches gilt für unsere Rentner*innen-Struktur „zeit.raum“.
  • In den Kindertagesstätten Rheinlinge und Selzlinge gilt weiterhin Regelbetrieb. Allerdings bitten wir Sie gemäß der aktuellen Bestimmungen um eine Abwägung, ob der Besuch der Kita wirklich erforderlich ist oder eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit besteht.
  • Unsere Beratungsstelle Liebelle ist zu den üblichen Zeiten telefonisch erreichbar.
  • Die Kolleginnen und Kollegen unserer Ambulanten Wohnbetreuung sind erreichbar und im Dienst.

Wir setzen weiterhin konsequent unsere Hygiene- und Schutzkonzepte um und sind zuversichtlich, dass wir damit und der entsprechenden Achtsamkeit aller Menschen bei in.betrieb den bestmöglichen Gesundheitsschutz sicherstellen können.

Ungeachtet allen anhaltenden Beschränkungen wünschen wir Ihnen ein „besseres“ Jahr als das seltsame Jahr 2020. Bleiben Sie uns gewogen!