Der Werkstattrat – mitwirken und mitbestimmen

Der Werkstattrat ist das wichtigste Gremium der Selbstvertretung der Beschäftigten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Er tritt ein für die Rechte und Bedürfnisse aller im Arbeitsbereich Beschäftigten.

Der Werkstattrat wird von allen Beschäftigten für vier Jahre gewählt. Bei vielen wichtigen Themen dürfen die Mitglieder des Werkstattrates mitwirken oder sogar mitbestimmen.

Mitwirken darf der Werkstattrat bei

  • der Verwendung der Arbeitsergebnisse, also den erwirtschafteten Geldern,
  • dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten,
  • Praktika und dem Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • und in vielen weiteren Bereichen.

Mitbestimmen darf der Werkstattrat bei

  • der Werkstattordnung (Hausordnung),
  • den Regelungen zur regelmäßigen Arbeitszeit,
  • Pausen und Pausenräumen,
  • Urlaubsregelungen und Schließzeiten,
  • Verpflegung und Essen,
  • Fort- und Weiterbildungen der Beschäftigten
  • und in vielen weiteren Bereichen.

Geschäftsführung und Werkstattrat treffen sich monatlich, um sich über wichtige Themen auszutauschen. Der Werkstattrat ist in viele Entscheidungen und Entscheidungsprozesse eingebunden. Wenn Entscheidungen der Geschäftsführung die oben genannten Teilbereiche der Mitbestimmung betreffen, muss der Werkstattrat den Entscheidungen der Geschäftsführung zuerst zustimmen, bevor diese umgesetzt werden können. Ebenso kann der Werkstattrat die Bedürfnisse und Anliegen der Beschäftigten gebündelt an die Geschäftsführung weiterleiten.

Diana Kilian

(1. Vorsitzende)

 

Mitglieder des Werkstattrats

  • Ursula Weinert (2. Vorsitzende)
  • Maik Stalke (Schriftführer)
  • Steven Böhme
  • Nadine Hamann
  • Markus Kaltenbach
  • Bernd Kaltenbach
  • Benjamin Schmid

Corona-Entwicklungen bei in.betrieb und mittendr.in

Liebe Besucher*innen unserer Homepage,

leider halten auch für uns im neuen Jahr die Corona-Entwicklungen und die allgemeinen Beschränkungen weiterhin an. Dennoch hoffen wir, dass Sie gut und gesund in das neue Jahr gekommen sind.

  • In unseren Werkstätten ist die Betreuung nun bis zum 31.01.2021 weiterhin freiwillig; für ein entsprechendes Fernbleiben bis dahin bedarf es keines Attestes. Für Personen, die aktuell wieder in Beschäftigung gehen wollen, gelten unsere Hygieneregelungen und Schutzvorschriften. Individuelle Regelungen, wie z.B. eine Beschäftigung im Rotationsverfahren, ist nach Absprache ebenfalls möglich.
  • In unserer Tagesförderstätte erfolgt die Betreuung bis zunächst zum 31.01.2021 ebenfalls weiterhin auf freiwilliger Basis. Auch hier gelten weiterhin umfangreiche Regelungen zum Gesundheitsschutz; ein fortgesetzter Besuch ist möglich.
  • Gleiches gilt für unsere Rentner*innen-Struktur „zeit.raum“.
  • In den Kindertagesstätten Rheinlinge und Selzlinge gilt weiterhin Regelbetrieb. Allerdings bitten wir Sie gemäß der aktuellen Bestimmungen um eine Abwägung, ob der Besuch der Kita wirklich erforderlich ist oder eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit besteht.
  • Unsere Beratungsstelle Liebelle ist zu den üblichen Zeiten telefonisch erreichbar.
  • Die Kolleginnen und Kollegen unserer Ambulanten Wohnbetreuung sind erreichbar und im Dienst.

Wir setzen weiterhin konsequent unsere Hygiene- und Schutzkonzepte um und sind zuversichtlich, dass wir damit und der entsprechenden Achtsamkeit aller Menschen bei in.betrieb den bestmöglichen Gesundheitsschutz sicherstellen können.

Ungeachtet allen anhaltenden Beschränkungen wünschen wir Ihnen ein „besseres“ Jahr als das seltsame Jahr 2020. Bleiben Sie uns gewogen!