Die Aufnahme ins Ambulante Wohnen

Das Ambulante Wohnen steht allen Menschen mit Behinderungen offen, die

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • ihre Lebensführung über weite Teile des Tages organisieren können,
  • nur zeitweise die Unterstützung von Fachkräften brauchen
  • keine Nachtbereitschaft benötigen,
  • in Notsituationen in der Lage sind, sich die passende Hilfe zu holen bzw. einen Hausnotruf zu bedienen und
  • den Tag-Nacht-Rhythmus selbstständig gestalten können.

Formale Grundlage für die Aufnahme ins Ambulante Wohnen ist der Antrag von Anspruchsberechtigten beim zuständigen Leistungsträger. Die Erhebung des Teilhabebedarfs erfolgt standardisiert gemäß dem rheinland-pfälzischen Verfahren zur Teilhabeplanung. Das Fachpersonal von in.betrieb steht mit allen Beteiligten, insbesondere Eltern, Angehörigen und Leistungsträgern, in Kontakt.

Corona-Info vom 30.06.2020

Nach vielen Wochen der Orientierung, des Aufrechterhaltens einiger unserer Angebote und der Sicherstellung des bestmöglichen Gesundheitsschutzes aller unserer betreuten Personen und des gesamten Personals kommt es ab Juli zu einer nächsten Stufe und für uns geltenden angepassten Regelungen. Diese stellen sich wie folgt dar – nähere Infos halten die Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen bereit:

  • In unseren Werkstätten fällt die Freiwilligkeit des Besuches weg – das heißt es besteht die Verpflichtung wieder in Beschäftigung zu gehen. Ausgenommen sind „Risikopersonen“, welche dies auch ärztlich bestätigt haben; diese müssen weiterhin nicht in die Werkstatt kommen. Unter Einhaltung der weiter geltenden Schutzvorschriften bemühen wir uns – wie in den letzten Wochen auch - die Produktion durchzuführen und Schritt für Schritt wieder auszubauen. Mit unseren Kunden befinden wir uns hier in permanentem Austausch; melden Sie sich bei Rückfragen jederzeit gerne. Unser Sozialdienst ist im Austausch mit den Beschäftigten, die bislang noch nicht wieder bei uns sind, und steuert die Rückkehr entsprechend ein.
  • Die Tagesförderstätte in Mainz kann bis Ende Juli weiterhin nur eine Notbetreuung anbieten; grundsätzlich besteht für „Risikopersonen“ noch nicht die Möglichkeit, wieder in die Tagesstruktur zurück zu kehren. Auch hier sind wir in engen Gesprächen mit den Eltern und Angehörigen und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung.
  • Die Kindertagesstätten Rheinlinge und Selzlinge sind im eingeschränkten Regelbetrieb und stimmen diesen und auch den kommenden Regelbetrieb eng mit der Elternschaft ab.
  • Die Beratungsstelle „Liebelle“ ist aktiv und bietet, selbstverständlich auch hier unter Beachtung von umfangreichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Beratungstermine an.
  • Unsere Ambulante Wohnbegleitung ist ebenfalls jederzeit erreichbar, auch weitere Bedarfe können an uns gerichtet werden.
  • Die Angebote des zeit.raums können leider weiterhin nicht angeboten werden.
  • Die Waschstraße in Nieder-Olm hat geöffnet wie auch die Aktenvernichtung für Selbstanlieferer in Mainz. Pflicht ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Alle diese nächsten Schritte im „Wiedereinstieg“ unserer Angebote werden weiterhin begleitet von fortwährend geltenden Schutzmaßnahmen und von öffentlichen Regelungen. Wir sind froh und dankbar zugleich, dass wir die nun schon mehrere Monate anhaltende Situation allesamt gesund und positiv gestimmt bewältigen können. Oftmals angewiesen auf gesetzliche Regelungen und Orientierungshilfen ist es eine Herausforderung, durch diese Zeit zu steuern!

Dies gelingt nur mit viel Verständnis von Ihnen, mit Unterstützung und Zuspruch. Und dem Vertrauen, dass wir richtig handeln – die Gesundheit der Menschen ist Hauptaufgabe und allem anderen unterzuordnen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles erdenklich Gute und viel Gesundheit!