Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen – ein Stück Unternehmenskultur

Menschen mit Behinderungen arbeiten auf ausgelagerten Arbeitsplätzen in Unternehmen, Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen. Sie bleiben jedoch bei in.betrieb beschäftigt. Mit hoher Motivation, großer Sorgfalt und Fachkenntnis erledigen sie zuverlässig ihre Arbeit und tragen zur Vielfalt im Unternehmen bei.

Bei der Vorbereitung des Arbeitsverhältnisses, der Anpassung des Arbeitsplatzes und im Laufe der Beschäftigung stehen Fachkräfte der in.betrieb Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen zur Seite.

  • Sie beschäftigen engagierte Mitarbeiter*innen, die im Berufsbildungsbereich von in.betrieb eine fundierte Qualifizierung erhalten und in der Werkstatt praktische Erfahrungen gesammelt haben.
  • Eine Praktikumsphase dient dem gegenseitigen Kennenlernen.
  • Neu geschaffene Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen werden auf die Ausgleichsabgabe angerechnet.
  • in.betrieb bereitet die Mitarbeiter*innen zielgerichtet und intensiv auf die allgemeinen und speziellen Arbeitsanforderungen im Unternehmen vor.
  • Sozialpädagogisch geschultes Fachpersonal der in.betrieb begleitet und unterstützt die Mitarbeiter*innen an ihrem Arbeitsplatz.
  • Die Fachkräfte von in.betrieb beraten und helfen bei Problemen und Fragen.

Corona-Info vom 23.07.2020

Trotz vielerorts stattfindenden „Normalisierungen“ bleiben uns auch in unserer Arbeit Regelwerke, organisatorische Herausforderungen und vor allem die absolute Priorität des Schutzes der Gesundheit aller Menschen bei in.betrieb erhalten. In dieser dynamischen Situation ist die Entwicklung bei uns wie folgt:

  • In unseren Werkstätten bewegen wir uns bei ca. 80 % der Personen „vor Corona“. Da weiterhin insbesondere die Abstandsregeln zu wahren sind, geraten wir an räumliche Grenzen. Wir versuchen – dort wo möglich und sinnvoll – Rotationen in der Arbeitszeit vorzunehmen. Und wir versuchen zusätzliche Räumlichkeiten zu erhalten, um weiteren Beschäftigten eine Rückkehr zu ermöglichen, und dies in einem sicheren Rahmen. Ab September haben wir hier hoffentlich gute Lösungen gefunden, die uns die kommenden Monate tragen werden.
  • Die Tagesförderstätte in Mainz arbeitet nun in einer Notbetreuung und zugleich in einem Rotationsverfahren. So gelingt es zumindest in Teilen, eine Rückkehr der betreuten Menschen zu ermöglichen.
  • Die Kindertagesstätten Rheinlinge und Selzlinge arbeiten ab 01.08. - das heiß für uns: nach der Sommerschließung ab 17.08. – wieder im Regelbetrieb. Aber auch dieser Regelbetrieb ist von sehr engen Vorschriften begleitet; so werden wir nun auch im Frühjahr vorgesehene Eingewöhnungen nachholen.
  • Die Beratungsstelle „Liebelle“ ist aktiv und bietet, selbstverständlich auch hier unter Beachtung von umfangreichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen, Beratungstermine an.
  • Unsere Ambulante Wohnbegleitung ist jederzeit erreichbar und steht auch für weitere und ergänzende Bedarfe zur Verfügung.
  • Die Angebote des zeit.raums wollen wir ab September wieder aufnehmen, wenn es die Gesamtorganisation zulässt.

Die Waschstraße in Nieder-Olm hat geöffnet wie auch die Aktenvernichtung für Selbstanlieferer in Mainz. Pflicht ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – wir freuen uns über jeden Kunden!

Auch diese nächsten Schritte werden wir in jedem Einzelfall sorgfältig abwägen und immer den Gesundheitsschutz für alle Menschen bei in.betrieb in den Mittelpunkt stellen.

Und wichtig ist uns weiterhin, dass Sie uns hierin tragen – mit Ihrer Unterstützung und Ihrem Verständnis. Es wird uns gemeinsam zwar nicht gelingen, die Welt in einen Normalzustand zu versetzen – aber mit Ihrem Vertrauen wird sie erträglicher in ihren Einschränkungen.

Allseits weiterhin und allem zum Trotz eine angenehme Sommerzeit, alles Gute und viel Gesundheit!